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<pre>Schon in seinem zweiten Spiel sorgte der neue Trainer Marco Kurz mit den Düsseldorfern am vergangenen Wochenende für eine echte Überraschung. Die Fortunen feierten einen unerwarteten 2:1-Sieg beim SC Freiburg.  <p> Anlass zur Zuversicht gibt überdies auch der 19. Spieltag. Hält dieser doch ein vorweihnachtliches Heimspiel gegen einen durchaus machbaren Gegner parat – namentlich die krisengeplagten Münchener Löwen.  <p>  Steigern müssen sich die Bielefelder in den kommenden Wochen allerdings in der Offensive. Hier ruhen die Hoffnungen vor allem auf Kapitän Fabian Klos, den erfolgreichsten Torjäger der vergangenen Jahre. Das Aufstiegs-Team wurde nach dem Aufstieg punktuell mit zweitligaerfahrenen Spielern verstärkt. <p> Somit scheint die Ausgangslage vor dem Aufeinandertreffen am Samstag um 13 Uhr im Rhein-Energie-Stadion vollkommen klar. Alles andere als ein Heimsieg der Kölner wäre eine Überraschung. <p>  Grund: Statt wie bisher auf einem direkten Abstiegsplatz, rangieren die Sechziger nun erstmals seit dem 15. Spieltag wieder auf dem Relegationsplatz. Zudem hat sich der Rückstand auf das rettende Ufer auf sechs Zähler verringert.  </pre>


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<pre>Nach der Länderspielpause muss sich die Mannschaft von Torsten Lieberknecht abermals beweisen.  <p> Stand den Badenern beim Gastspiel in der Allianz Arena nachvollziehbarerweise noch die ungewohnte Abstiegsangst im Gesicht, kehrte dann bereits beim jüngsten 2:0 gegen die Roten Teufel die so lange vermisste Leichtigkeit in die Aktionen des Vorjahresdritten zurück.  <p>  Erst recht, weil offenbar auch der jüngste Trainerwechsel von Thomas Oral zu Falko Götz keine Früchte trägt. Denn nicht weniger als vier dieser sechs Pleiten hat der vermeintliche Heilsbringer zu verantworten. <p> Rein sportlich gesehen gestaltet sich die Situation jedoch grundlegend anders. Denn was das Leistungsvermögen des Kaders und die Erwartungen an die neue Spielzeit anbelangt, weisen die süddeutschen Kontrahenten viele Gemeinsamkeiten auf. für beide geht es darum, aus den überschaubaren finanziellen Mitteln das Bestmögliche zu machen und dem Abstiegskampf dabei so schnell wie möglich den Rücken zu kehren. <p>  Es spricht in der Tat alles für ein enges Match mit offenem Spielausgang. Aufgrund der zuletzt besseren Form der Gäste, hätte ich die Quotenverteilung eher anders herum erwartet.  </pre> 


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<pre> Bei den Fans in der spärlich besetzten Allianz Arena kamen die fragwürdigen Wechselspielchen des Portugiesen jedenfalls gar nicht gut an.  <p> Sowohl der Karlsruher SC als auch der FC Kaiserslautern galten vor der Saison sowohl bei Experten als auch bei den Fans als Kandidaten für das obere Tabellendrittel.  <p>  Das vergangene Wochenende hatten sich der FC Union Berlin und Eintracht Braunschweig sicher ganz anders vorgestellt. <p>  Seit sechs Auftritten warten die Bielefelder nun bereits auf ihren sechsten Saisonsieg (zwei Unentschieden und vier Niederlagen). Damit müssen sie in den kommenden Wochen um den anvisierten Klassenerhalt bangen. <p>  Mit zwei Siegen setzten sich die kleinen Ostalbstäder teils knapp (1:0 in Nürnberg), teils schmerzhaft deutlich (3:0 in der Voith-Arena) über den Club hinweg: Die dabei eroberten sechs Punkte hatten einen entscheidenden Anteil daran, dass die Mannschaft von Frank Schmidt in der Abschlusstabelle gar vor dem neunfachen Deutschen Meister zu finden war.  </pre>


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<pre> Vor allem die in der letzten Saison so starke Offensive der Badener schwächelt derzeit. Hinzu kommt, dass der Torschützenkönig der vergangenen Spielzeit, Rouwen Hennings, bereits seit Wochen mit einem Wechsel zu einem finanzkräftigeren Verein kokettiert. Außerdem wechselte erst vor einigen Tagen auch noch Abwehr-Talent Philipp Max zum Erstligisten FC Augsburg.  <p> Der KSC konnte sich hingegen am vergangenen Wochenende knapp mit 1:0 gegen fürth durchsetzen. Damit schafften die Karlsruher den Anschluss an das Tabellenmittelfeld.   <p> Auf dem legendären Betzenberg bewiesen die Heidenheimer bis zum Schluss viel Moral und erkämpften sich dank eines Last-Minute-Tores von Robert Leipertz, der mit insgesamt sechs Treffern der erfolgreichste Heidenheimer Torschütze ist, noch einen Zähler. <p>  Das große Problem der Lauterer ist allerdings bereits seit Monaten die schwache Offensive. Die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut hat bislang gerade einmal zehn Treffer erzielt – so wenig, wie nur das Liga-Schlusslicht FC St. Pauli.  <p> Während die Leipziger aufgrund ihrer guten finanziellen Voraussetzungen erwartungsgemäß oben stehen, kommt der gute Saisonauftakt der Hamburger für viele Experten überraschend. Schließlich spielte St. Pauli in der vergangenen Saison lange Zeit gegen den Abstieg und konnte diesen erst im letzten Saisondrittel unter Trainer Ewald Lienen verhindern.  </pre>


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<pre> In der Offensive der Heidenheimer war bislang vor allem auf Robert Leipertz Verlass. Der Mittelfeldspieler erzielte bislang acht Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Damit war der 23-Jährige an einem Großteil der bislang 31 Saisontreffer der Heidenheimer direkt beteiligt.  <p> Bislang haben die Duisburger als schwächstes Auswärtsteam der Liga auf fremden Plätzen gerade einmal vier Zähler eingefahren (vier Unentschieden und neun Niederlagen), davon drei in den letzten drei Auswärtsauftritten.  <p>  Die Mannschaft hatte gegen die formschwachen „Kleeblätter“, bei denen Trainer Stefan Leitl debütierte, vor allem in der ersten Halbzeit eine schwache Darbietung gezeigt. <p>  Schließlich hat im Nürnberger Grundig-Stadion der Tabellenvierte den Tabellenführer zu Gast. Gleichzeitig stehen sich im Duell der langjährigen Erstligisten die beiden offensivstärksten Mannschaften der Liga gegenüber.  <p> Doch auch dabei offenbarten die Nürnberger wieder große Schwächen in der Defensive. Im heimischen Grundig Stadion waren sie in den letzten Monaten sehr erfolgreich. Die Franken haben ihre letzten vier Heimspiele gewonnen und dabei jeweils mindestens zwei Tore erzielt. für Unruhe hinter den Kulissen sorgte allerdings der angekündigte Rücktritt des zuletzt ohnehin umstrittenen Sportvorstandes Martin Bader.  </pre>


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